[Hinweise] Stimmen aus dem Blätterwald - 2026-07-21

  1. English Videos
    1. Hollywood and September 11th
  2. English News and Articles
    1. Anhaltende Proteste - Serbiens Präsident Vucic kündigt Rücktritt an
    2. Monaco: Ukrainischer Oligarch bei Anschlag verletzt
    3. Arbitration tribunal rejects bulk of Ukraine's Kerch Strait case against Russia
    4. ‘We want a new Albania’: protests against Jared Kushner-backed resort turn anger on government
    5. Germany demands 450 billion US-Dollar cut to 'unaffordable' EU budget, document shows
    6. Poland and Lithuania explore playing bigger role in NATO's nuclear deterrence
    7. Trump says ceasefire is 'over' after US and Iran trade strikes & U.S. Officials Believed Israel Was Plotting to Kill Iranian Negotiators
  3. Translated News in English
    1. Netzwerktreffen von rechtem US-Milliardär: Spahn bestätigt Teilnahme an Thiel-Veranstaltungen & Ex-Minister Spahn und zu Guttenberg bei Geheimtreffen von US-Milliardär Peter Thiel
    2. Rente
    3. Nach Problemen bei Beschaffung - Pistorius beendet F126-Fregatten-Projekt
    4. Wehrerfassung: Bundeswehr rekrutiert nur 530 Freiwillige durch Wehrdienstfragebogen
    5. Neue Studie des IMK: Einkommensteuerreform: Nennenswerte Entlastung reißt große Haushaltslöcher, oft profitieren auch Gutverdienende
    6. Rente
    7. Gesetz soll eingeschränkt werden - Wachsende Kritik an Plänen zur Informationsfreiheit
  4. Videos in Deutsch
    1. Der Wahrheitskomplex | Norbert Häring
    2. Die Geschichte der EZB ist eine Geschichte des Versagens! | Heiner Flassbeck im Interview
    3. Das Ende der US-Dominanz und die neue Weltordnung – Karin Leukefeld
    4. DARUM ist das Reformpaket ein Desaster!
  5. Artikel in Deutsch
    1. Die Volksverdummung durch die CDU geht weiter
    2. Das Rätsel des verschwundenen Wohlstands
    3. Der historische Irrtum der „Angebotspolitik“
    4. Schein-Kapitaldeckung im „Gesamtkunstwerk“ zur Rente – diese Regierung hat jeden Maßstab verloren
    5. Grafik im Fokus - Deutschlands große Umverteilung nach oben
    6. Die Linke wird immer irrelevanter
    7. Der China-Schock 2.0 für die deutsche Wirtschaft & Der »kranke Mann« hat sich selbst krankgemacht
    8. Truger zum Reformpaket: »Neoliberales Deregulierungsprogramm« & Das Reformpaket wird der SPD schaden
    9. Updates zur Konjunktur - Der schleichende Abschied
    10. Attacken gegen Journalisten: „Faschisten mit einem Presseausweis sind immer noch Faschisten“
    11. Wo der Hausverstand triumphiert, ist die Volkswirtschaft verloren
    12. Außenhandel - Deutsche Exportüberschüsse: technologie- oder lohnbedingt?
    13. 75 Jahre Ende des Goldstandards - Gold ist als Geld ungeeignet für den Kapitalismus

I. English Videos

A 1

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II. English News and Articles

B 1

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Anhaltende Proteste - Serbiens Präsident Vucic kündigt Rücktritt an
Seit Langem gibt es Proteste gegen die serbische Regierung. Nun hat Präsident Vucic seinen Rücktritt und Neuwahlen angekündigt - erneut. Nach den vergangenen vorgezogenen Wahlen hatte sich kaum etwas geändert.
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B 2

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Monaco: Ukrainischer Oligarch bei Anschlag verletzt
Einer der reichsten Unternehmer aus der Ukraine soll bei einer Explosion verletzt worden sein. Der in Monaco lebende Multimillionär unterliegt Sanktionen aus Kyjiw.
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B 3

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Arbitration tribunal rejects bulk of Ukraine's Kerch Strait case against Russia
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- The case at the Hague-based intergovernmental Permanent Court of Arbitration was filed in 2016 ⁠after Moscow began building the 19-km (12-mile) Crimea Bridge link to the peninsula.
- In a ruling dated April 22 but only announced on Monday, as per the arbitration court's procedures, the court dismissed the majority of Kyiv's claims about Russia's control over the strait on procedural grounds.
- The court did find Russia violated some sea laws because it did not carry out proper environmental ‌assessments ⁠during the construction of the bridge.
- The five-judge arbitration panel did not award any reparations and ordered both parties to pay their own legal costs for the procedure that lasted a decade.
- The case is ⁠one of several proceedings at international courts and institutions Kyiv has pressed against Russia linked to the 2014 annexation of Crimea and ⁠Moscow's full-scale invasion in 2022.
- The Kerch Strait bridge is crucial for the supply of fuel, food and other products to ⁠Crimea, where the port of Sevastopol is the historic home base of Russia's Black Sea Fleet.
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B 4

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‘We want a new Albania’: protests against Jared Kushner-backed resort turn anger on government
Opposition to plans for ‘small paradise’ island of Sazan becomes wave of dissent against establishment
For Ina Shkurti, like so many Albanians, the island of Sazan has played an outsized role. As a child she bathed in its “always calm and emerald green” waters, as a teenager it figured in her dreams and as an adult it was an indelible part of the memory and desire that drew her back, every summer, to Vlore, her home town across the sea.
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Flamingo-Revolution - Proteste in Albanien
Die Flamingo-Revolution (albanisch: Revolucioni i Flamingove) ist eine andauernde Reihe von regierungskritischen Protesten in Albanien seit Mai 2026. Sie wird auch Flamingo-Bewegung oder Flamingo-Proteste genannt.
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B 5

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Germany demands 450 billion US-Dollar cut to 'unaffordable' EU budget, document shows
Germany is demanding a €400 billion (456 billion US-Dollar) cut to the European Commission's proposed budget of €2 trillion for ‌2028-2034, warning that the current plans are "unaffordable," according to an internal government document seen by Reuters on Tuesday.
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B 6

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Poland and Lithuania explore playing bigger role in NATO's nuclear deterrence
Poland and Lithuania confirm they are participating in discussions about their potential role in NATO's nuclear deterrence efforts, which are built around U.S. nuclear weapons in Europe.
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B 7

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Trump says ceasefire is 'over' after US and Iran trade strikes
US President Donald Trump has said the ceasefire agreement with Iran is "over", blasting the country's leadership as "scum" and "cuckoo" after fresh exchanges of fire overnight.
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U.S. Officials Believed Israel Was Plotting to Kill Iranian Negotiators
Any Israeli attempt to kill Abbas Araghchi, the foreign minister, or Mohammad Ghalibaf, the Parliament speaker, would have derailed peace talks, American officials feared.
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III. Nachrichten in Deutsch

C 1

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Netzwerktreffen von rechtem US-Milliardär: Spahn bestätigt Teilnahme an Thiel-Veranstaltungen
Tech-Unternehmer Peter Thiel organisiert vertrauliche Vernetzungstreffen mit einflussreichen Entscheidern. CDU-Politiker Jens Spahn war mehrfach dabei. Was dazu bekannt ist.
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Ex-Minister Spahn und zu Guttenberg bei Geheimtreffen von US-Milliardär Peter Thiel
Nach Leak von Teilnehmerlisten: Spahn bestätigt Teilnahme an fünf „Dialog“-Treffen / Kontakt zwischen Spahn und Thiel bereits 2016 / Guttenbergs Teilnahme in Epstein-Akten dokumentiert
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C 2

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Rentenniveau, Eintrittsalter, Beiträge: Das sind die 33 Empfehlungen der Rentenkommission
Die Rentenkommission hat Reformvorschläge erarbeitet - sie liegen dem ZDF vor. Was steht drin, was sind die wichtigsten Punkte? Ein Überblick.
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Sparen ohne Ziel – In der Rentenpolitik wird das logische Denken konsequent über Bord geworfen
Der Konsens in der deutschen Rentenreformdebatte ist nah. Fast alle sind sich einig, dass mehr private Vorsorge betrieben werden muss, soll die Rente auch in Zukunft sicher sein. Die Rentenkommission schlägt vor, jeden Arbeitnehmer zu verpflichten, zwei Prozent zusätzlich anzusparen.
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Pläne der Rentenkommission: Zwischen Reformkonsens und Widerstand
Die Rentenkommission legt weitreichende Reformvorschläge vor. Während die Bundesregierung eine rasche Umsetzung verspricht, formiert sich Kritik aus Opposition, Gewerkschaften und Teilen der Länder.
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Zusammenfassend haben sich drei übergeordnete Ziele der Kommission herausgebildet: Finanzielle Stabilisierung durch mehr Beitragszahler, längere Lebensarbeitszeit und zusätzlicher Kapitaldeckung einerseits; mehr Verteilungsgerechtigkeit durch eine bereitere Einbeziehung von Erwerbstätigen und bessere Anerkennung eigener Beitragsleistungen andererseits.
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Da aber die Rentenkommission den wichtigsten Punkt, der die Länder betrifft – die Einbeziehung von Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung – sehr vage hält, wird die Landespolitik kaum unmittelbar tangiert. Gemäß des Reformvorschlags würden Rentenbeiträge und -zahlungen allenfalls neu eingestellte (Landes-)Beamte betreffen, nachdem bereits Selbstständige und Abgeordnete in die gesetzliche Rentenversicherung integriert sind.
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C 3

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Nach Problemen bei Beschaffung - Pistorius beendet F126-Fregatten-Projekt
Die Fregatten vom Typ F126 sollten die "größten Schiffe der Marine" werden, doch das Beschaffungsprojekt verzögerte sich zuletzt um mehrere Jahre. Nun hat Verteidigungsminister Pistorius das endgültige Aus beschlossen.
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Teures Debakel mit Fregatte - Im Rüstungsrausch verschwendet Deutschland Milliarden
Mit dem Abbruch des Marineprojekts F126 ist jetzt eines der teuersten Beschaffungsdebakel der Bundeswehr zu Ende gegangen. Nach Angaben von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) wurden bereits rund 2,3 Milliarden Euro ausgegeben. Wäre das Fregatten-Projekt fortgesetzt worden, hätten die Kosten statt auf zehn auf mehr als 18 Milliarden Euro steigen können. Stattdessen soll nun ein kleinerer Fregattentyp beschafft werden.
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Gescheiterte Aufrüstung

C 4

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Wehrerfassung: Bundeswehr rekrutiert nur 530 Freiwillige durch Wehrdienstfragebogen
Für die neue Wehrerfassung hat die Bundesregierung fast 300.000 Fragebögen versendet, aber wenige Rekruten verpflichtet. Bei der klassischen Rekrutierung läuft es besser.
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C 5

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Neue Studie des IMK: Einkommensteuerreform: Nennenswerte Entlastung reißt große Haushaltslöcher, oft profitieren auch Gutverdienende
Bundesregierung und Koalitionsspitzen wollen am Mittwoch diskutieren, wie das Versprechen aus dem Koalitionsvertrag, „kleine und mittlere Einkommen bei der Einkommensteuer zu entlasten“, umgesetzt werden kann. Neue Berechnungen des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) der Hans-Böckler-Stiftung zeigen: Eine spürbare Entlastung für breite Einkommensschichten reduziert die gesamtstaatlichen Steuereinnahmen um zweistellige Milliardenbeträge im Jahr – und vergrößert damit die Haushaltslöcher von Bund, Ländern und Gemeinden weiter. Das gilt insbesondere für eine von sechs untersuchten Varianten, die den unpopulären „Mittelstandsbauch“ im Steuertarif entfernen würde: Sie würde jährliche Mindereinnahmen von gut 33 Milliarden Euro verursachen, auch wenn im Gegenzug der Spitzensteuersatz um drei Prozentpunkte angehoben würde. Zudem profitieren je nach konkreter Ausgestaltung auch Haushalte mit höheren und hohen Einkommen, in einigen Varianten sogar stärker als Haushalte mit niedrigen bis mittleren Einkommen.
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C 6

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Haushalt 2027 - Bund kürzt Rentenzuschuss – was das für Beiträge bedeutet
Der Bund spart bei der Rentenversicherung. Die Kürzung fällt kleiner aus als geplant, doch höhere Rentenbeiträge sind damit nicht automatisch vom Tisch.
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Staat schuldet Beitragszahlern Milliarden – und zahlt sie nicht zurück
Die gesetzliche Rentenversicherung ist kein reines Versicherungssystem. Neben klassischen Altersrenten, die auf individuellen Beitragszahlungen beruhen, finanziert sie auch Leistungen, die politisch beschlossen wurden und keiner persönlichen Beitragsleistung gegenüberstehen: Rente für Kindererziehungszeiten, Pflegezeiten, Kriegsfolgelasten. Für diese sogenannten nicht beitragsgedeckten Leistungen überweist der Bund jährlich einen pauschalen Zuschuss.
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C 7

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Gesetz soll eingeschränkt werden - Wachsende Kritik an Plänen zur Informationsfreiheit
Die Bundesregierung will die Informationsfreiheit in Deutschland einschränken. Dagegen formiert sich jetzt großflächig Protest, etwa von Journalisten, Verlegern und NGOs. Auch aus der SPD kommt Kritik an den Plänen.
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Beschluss des Koalitionsausschusses SPD und Union planen Abschaffung des IFG
Es ist der schwerste Angriff auf staatliche Transparenz in der Geschichte der Bundesrepublik: Der Koalitionsauschuss von SPD, CDU und CSU hat beschlossen, das Informationsfreiheitsgesetz de facto abzuschaffen.
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SPD, stoppt den Frontalangriff auf die Informationsfreiheit!
Am 2. Juli haben die Spitzen von CDU, CSU und SPD beschlossen, das Informationsfreiheitsgesetz (IFG) faktisch abzuschaffen – ein Frontalangriff auf unsere Informationsfreiheit und Demokratie. Dabei versprach die Bundesregierung im Koalitionsvertrag noch das Gegenteil: eine Reform des IFG „mit einem Mehrwert für Bürgerinnen und Bürger". Diesen Angriff müssen wir stoppen.
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IV. Videos in Deutsch

D 1

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D 4

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V. Artikel in Deutsch

E 1

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Die Volksverdummung durch die CDU geht weiter
Dass Jens Spahn ein großer Wirtschaftsexperte ist, wussten wir schon länger. Nun aber hat er sich in die Riege der obersten Naivlinge eingereiht. Nicht mehr unterscheidbar von den bayrischen Landmännern oder den schwäbischen Hausfrauen.
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E 2

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Das Rätsel des verschwundenen Wohlstands
Regelmäßig wird von der Politik behauptet, »wir« hätten »über unsere Verhältnisse gelebt«. Doch stimmt das – und wo ist in Wahrheit das Geld hin?
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E 3

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Der historische Irrtum der „Angebotspolitik“
Ich erlebe es bei meinen Vorträgen immer wieder, dass jüngere Leute sich gar nicht vorstellen können, wie und warum es in den 1970er Jahren in der Ökonomik zu einem vollständigen Bruch mit dem Keynesianismus kam, weil den meisten einleuchtet, dass eine Volkswirtschaft Nachfrageprobleme haben kann, die nur durch Nachfragepolitik zu bekämpfen sind.
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Das alles ist, ich kann es nicht anders sagen, grandioser Unfug. Es ist das Ergebnis eines Prozesses, bei dem das Fach „Volkswirtschaftslehre“ seine makroökonomische Basis verloren und damit seinen Status als Wissenschaft aufgegeben hat. Volkswirten, die in der Öffentlichkeit und in der fachlichen Auseinandersetzung so reden, als gäbe es bei Kürzungsorgien oder bei einschneidenden Reformen keine Rückwirkungen auf der Nachfrageseite der Volkswirtschaft, muss man keine Sekunde zuhören. Jede schwäbische Hausfrau und jeder schwäbische Unternehmer kann das genauso sagen wie diese Ökonomen – von Volkswirten sollte man dann wirklich nicht mehr reden.
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Doch was geschieht auf der Ebene der Gesamtwirtschaft, wenn ein Unternehmen zu sparen beginnt und seine Ausgaben zusammenstreicht? Die Ausgaben dieses Unternehmen sind die Einnahmen anderer Unternehmen. Folglich müssen auch das zweite oder dritte Unternehmen, die von den Kürzungen des ersten Unternehmens betroffen sind, kürzen und sparen. Das wiederum betrifft ein viertes und ein fünftes Unternehmen und so weiter und so fort. Gibt es eine auf der Ebene der Gesamtwirtschaft ausgelöste Krise, wie eine Kombination von Angebots- und Nachfrageschock plus Zinserhöhung durch die Zentralbank, sind alle Unternehmen gleichzeitig gezwungen, den Gürtel enger zu schnallen. Das Ergebnis ist immer das Gleiche: Kürzungen auf der Seite der Unternehmen verhindern die Krise nicht, sondern verstärken sie. Die Unternehmen insgesamt haben keine Möglichkeit, sich aus einer solchen Krise zu befreien.
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Apollo-News – Es werde Licht, aber nur genau da unten rechts, wo wir es haben wollen
Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Vor etwa drei Wochen bekam ich eine Mail von Apollo-News mit der Bitte um ein Interview. Ich musste kurz zucken, sagte dann aber zu, denn es kann ja nicht schaden, wenn auch da, wo sich Apollo-News verortet, mal etwas Vernunft in die wirtschaftspolitische Debatte kommt.
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E 4

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Schein-Kapitaldeckung im „Gesamtkunstwerk“ zur Rente – diese Regierung hat jeden Maßstab
Ich habe schon unmittelbar nach dem Erscheinen des „Gesamtkunstwerks“ (Merz und Bas) zur Rente dargelegt, dass der wichtigste Teil des von der Kommission vorgeschlagenen Reformkonzepts (die Kapitaldeckung) kein Kunstwerk ist, sondern ein morscher Balken, der jederzeit zusammenbrechen kann. Nun hat der Kanzler in seiner Euphorie nachgelegt und erläutert, wie er sich die Kapitaldeckung vorstellt. Das Ergebnis ist hanebüchen.
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E 5

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Grafik im Fokus - Deutschlands große Umverteilung nach oben
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Hinzu kamen tiefgreifende steuerpolitische Veränderungen. Der Spitzensteuersatz wurde zwischen 1980 und 2007 von 56 auf 45 Prozent gesenkt. Noch deutlicher fiel die Entlastung bei Kapitaleinkommen aus, die seit Einführung der Abgeltungsteuer im Jahr 2009 pauschal mit 25 Prozent besteuert werden. Auch die Körperschaftsteuer wurde im Laufe der Jahrzehnte erheblich reduziert.
Am unteren Ende der Einkommensverteilung entwickelte sich die Belastung dagegen in die entgegengesetzte Richtung. Haushalte mit geringen Einkommen zahlen zwar kaum Einkommensteuer, verwenden aber einen großen Teil ihres Einkommens für Konsum. Sie sind deshalb besonders von der Umsatzsteuer betroffen, die seit 1980 schrittweise von 13 auf 19 Prozent angehoben wurde.
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E 6

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Die Linke wird immer irrelevanter
Im Gespräch mit Roberto De Lapuente erklärt er, warum ohne makroökonomisches Denken weder soziale Gerechtigkeit noch Vollbeschäftigung erreichbar seien, weshalb er die deutsche Lohn- und Exportpolitik scharf kritisiert und warum er die heutige Linke für zunehmend irrelevant hält. Ein Gespräch über ökonomische Ahnungslosigkeit, politische Fehlentwicklungen und die Frage, was linke Wirtschaftspolitik heute eigentlich noch ausmacht.
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Was Sie da ansprechen, zeigt, wie konzeptlos die Linke ist. Es gibt in der gesamten Linken, nicht nur in der Linkspartei, sondern auch in der SPD und bei Teilen der Grünen, niemanden, der wirklich ökonomisch mitreden könnte. Und deswegen interpretieren diese Leute linke Politik ausschließlich als Transferpolitik. Wenn ich sage, ich will die Erbschaftsteuer erhöhen, bin ich ein guter Linker. Wenn ich außerdem sage, ich will die Vermögensteuer wieder einführen, bin ich ein guter Linker. Wenn ich jedoch sage, wir müssen Nachfragepolitik machen, dann wissen diese Leute nicht, was das bedeuten soll. Sie fragen sich: Ist das dann noch links? Dabei ist das völlig egal. Links? Rechts? Vernünftig muss es sein! Aber die Linke kümmert sich nicht um Vernunft, sie hat ihre Denkmuster – und nur die entscheiden, was man aufs Tapet bringt. Die totale Ahnungslosigkeit in puncto Volkswirtschaftslehre führt dann dazu, dass sie krude Verteilungsdebatten führen. Aber die sind im Regelfall viel zu kurz gegriffen. Verteilung ist wichtig – aber das ist nicht alles.
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E 7

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Der China-Schock 2.0 für die deutsche Wirtschaft
Chinas Aufholjagd trifft Deutschlands Autoindustrie hart. Ist die Krise hausgemacht?
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Weder die Intensität des chinesischen Wettbewerbs noch die Probleme, die europäischen Industrien auf den neuesten Stand zu bringen, sollten unterschätzt werden. Es braucht eine wohlüberlegte Kombination aus Schutzmaßnahmen, Anreizen und Disziplin. Wenn die EU staatliche Maßnahmen ergreift, um die Industrie nicht nur vor den Folgen der chinesischen Politik, sondern auch vor ihrer eigenen technologischen Kurzsichtigkeit zu schützen, und wenn dieser Schutz auf Kosten der europäischen Verbraucher geht – ist es dann noch hinnehmbar, dass die europäische Automobilindustrie weiterhin üppige Dividenden ausschüttet? Sollte nicht eine Mindest-Investitionsschwelle festgelegt werden? Die europäische Industrie muss vor sich selbst gerettet werden.
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Der »kranke Mann« hat sich selbst krankgemacht
Bei Volkswagen sollen bis zu 100.000 Stellen wegfallen. Der Absturz in der deutschen Industrie war seit zwanzig Jahren absehbar – und wurde trotzdem nicht verhindert.
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Der Markt kam trotzdem nicht in Gang, weil ein nationaler Alleingang nicht ausreichte und europäische Fiskalregeln dem Staat die nötigen Handlungsspielräume nahmen. Lohnkürzungen und die zunehmende Prekarisierung am Arbeitsmarkt, die in Europa durch Deutschland und seine nördlichen Partner durchgesetzt wurden, belasteten den Absatz, da viele Franzosen sich den Autokauf schlicht nicht leisten konnten. Zugleich sorgten deutsche Regierungen in Brüssel wiederholt dafür, dass die Abgasvorschriften aufgeweicht wurden. Solange sich mit dem Verbrennungsmotor Marktanteile gewinnen ließen, hatte die deutsche Industrie kein Interesse an einem Kurswechsel. Erst der Dieselskandal machte das Ausmaß der Versäumnisse sichtbar und ließ die Politik von den Forderungen der Automobillobby (vorsichtig) Abstand nehmen.
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Die Aussichten für die kommenden Jahre bleiben ebenfalls trüb – und das liegt vor allem an der Politik. Sie wirkt orientierungslos und hält an den Denkmustern des vergangenen Jahrhunderts fest, am Vertrauen auf den exportgetriebenen Standort, auf den Rückzug des Staates und auf die vermeintlich heilsame Wirkung niedriger Kosten. Ebendiese Vorstellungen haben die Industrie in ihre heutige Lage gebracht. Hinzu kommt eine wirtschaftsliberale Presse, die reflexhaft alles als »linksgrün« oder »ideologisch« abstempelt, was ihren überkommenen Überzeugungen widerspricht. Industriepolitik, Lohnkoordinierung und öffentliche Investitionen gelten dort als verdächtig, obwohl gerade ihr Fehlen den Schaden verursacht hat.
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E 8

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Truger zum Reformpaket: »Neoliberales Deregulierungsprogramm«
Steuererleichterungen, weniger Bürokratie, »flexiblere« Arbeitsmärkte: Für den Wirtschaftsweisen Achim Truger »Zumutungen für viele Beschäftigte« – Merz nennt es das Lösen von »Fesseln«.
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Insgesamt belaufe sich das Entlastungsvolumen der Reform auf circa 10 Milliarden Euro pro Jahr. Die Steuerausfälle der Länder und Kommunen sollen durch den Bund ausgeglichen werden – »abzüglich der Einnahmeverbesserungen für Länder und Kommunen aus den steuerlichen Maßnahmen«. Insgesamt werde die Einkommensteuersenkung in Höhe von 10 Milliarden Euro »gesamtwirtschaftlich weitgehend wirkungslos verpuffen«, kommentierte der Wirtschaftsweise Achim Truger. Surplus sagte er, die Reform bringe »vielleicht ein um 0,1 Prozent höheres BIP«.
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Das Reformpaket wird der SPD schaden
»Kompromisse« sind kein Selbstzweck, solange die Grundrichtung falsch ist. Das sollte die SPD verstehen, bevor sie sich selbst abschafft.
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Dass es durch die SPD häufig nicht noch schlimmer gekommen ist, dürfte unstrittig sein. Seit 2013 hat sie in der Regierung wiederholt die schärfsten neoliberalen Vorhaben abgemildert und Erfolge wie den Mindestlohn durchgesetzt. Zugleich blieb die wirtschaftspolitische Grundausrichtung seit den Schröder-Reformen weitgehend unverändert. Dass die SPD diese mitgetragen und lediglich an einzelnen Stellen abgefedert hatte, ging seitdem mit einem stetigen Verlust an Mitgliedern und Wählern einher.
Was im vergangenen Vierteljahrhundert nicht funktioniert hat, wird auch diesmal keine Trendwende bringen. Wenn die wirtschaftspolitische Grundrichtung aus Sicht der Wählerschaft falsch ist, verfängt auch das Argument nicht, ohne die SPD wäre alles noch schlechter geworden. Entscheidend ist daher eine andere Frage: Taugt das Gesamtprogramm dazu, die wirtschaftlichen Probleme der breiten Bevölkerung zu lösen? Daran muss sich die Sozialdemokratie messen lassen, wenn sie den Anspruch einer Volkspartei aufrechterhalten will.
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Ein Programm für Aufschwung und Beschäftigung
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Updates zur Konjunktur - Der schleichende Abschied
Der Stellenabbau in der Industrie beschleunigt sich, Unternehmen investieren zunehmend im Ausland. Während die Privatwirtschaft auf die Bremse tritt, wird der Staat immer stärker zum letzten Konjunkturmotor.
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E 10

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Attacken gegen Journalisten: „Faschisten mit einem Presseausweis sind immer noch Faschisten“
Die Angriffe bei den Anti-AfD-Protesten vom Wochenende auf Journalisten von Apollo News sind scharf zu verurteilen. Umso skandalöser sind einige Reaktionen auf die Vorfälle.
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E 11

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Wo der Hausverstand triumphiert, ist die Volkswirtschaft verloren
„Wir werden den Menschen etwas abverlangen müssen“. Dieser Satz des Bundesfinanzministers vom vergangenen Wochenende zeigt die Konfusion, die von diesem Land Besitz ergriffen hat, in voller Schönheit. Weil es uns schlecht geht, müssen wir den Gürtel enger schnallen. Der Hausverstand, so nennt man die Logik der schwäbischen Hausfrau in Österreich, hat klare Vorstellungen davon, was in einer schwierigen wirtschaftlichen Situation zu tun ist. Der Hausverstand sagt dem Familienoberhaupt, dass man nicht darauf warten kann, bis die schwierigen Zeiten vorbei sind, sondern dass man das tun muss, was man als Familie oder als kleines Unternehmen nun einmal tun kann: Den Gürtel enger schnallen und darauf hoffen, dass sich auf diese Weise die Krise aussitzen lässt.
Ich habe schon in meiner letzten Kolumne erklärt, warum die einzelwirtschaftliche Sicht systematisch in die Irre führt, wenn es um volkswirtschaftliche Fragen geht. Wenn alle sich in der Weise anpassen, die der Hausverstand diktiert, konkurrieren sie sich gegenseitig in den Abgrund. Weil die Kosten des Einen die Einnahmen des Anderen sind, führt Kostensenkung bei Haushalten und Unternehmen nicht aus der Krise heraus, sondern direkt hinein. Wenn einer mit dem Sparen anfängt, müssen andere folgen, weil sich ihre Situation als direkte Folge des Sparens des Ersten verschlechtert. Nur Münchhausen kann sich am eigenen Schopf aus dem Sumpf ziehen, die Volkswirtschaft kann das nicht.
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E 12

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Außenhandel - Deutsche Exportüberschüsse: technologie- oder lohnbedingt?
Deutschlands Exportüberschüsse gelten vielen als Beleg für die technologische Überlegenheit und Innovationskraft der heimischen Unternehmen. Doch empirische Befunde zeichnen ein anderes Bild: Nicht technologische Überlegenheit, sondern die Lohnpolitik seit Beginn der Währungsunion liefert die überzeugendere Erklärung.
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Die hier vorgenommene empirische Analyse liefert hierfür keine überzeugenden Hinweise. Sie spricht vielmehr für die von Heiner Flassbeck vertretene These, „dass die deutschen Leistungsbilanzüberschüsse durch Lohndumping zu Beginn der Europäischen Währungsunion entstanden sind.“ Diese Diagnose weist zugleich den Weg aus dem Dilemma: Gefordert ist ein ausgewogeneres Wachstumsmodell in Deutschland – weg von der einseitigen Exportorientierung, hin zu mehr Binnennachfrage. Eine expansive Fiskalpolitik, flankiert von einer produktivitätsorientierten Lohnpolitik, könnte ein tragfähiges binnenwirtschaftliches Wachstum erzeugen, das längerfristig zu einem Abbau der deutschen Leistungsbilanzüberschüsse führen würde.
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E 13

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75 Jahre Ende des Goldstandards - Gold ist als Geld ungeeignet für den Kapitalismus
Ob US-Republikaner oder libertäre Ökonomen – 75 Jahre nach dem Ende des Goldstandards wird der Ruf nach hartem Geld lauter. Doch die Wirtschaftsgeschichte zeigt, dass elastisches Geld knappen Waren überlegen ist.
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Um seinen ökonomischen Funktionen gerecht werden zu können, bedarf es eines stabilen Geldes (einer relativ stabilen niedrigen Inflationsrate), das sich elastisch der ökonomischen Entwicklung anzupassen vermag. In diesem Fall ergibt sich die Geldmenge, im Unterschied zur neoklassischen Quantitätstheorie, endogen aus der wirtschaftlichen Entwicklung (Heine/Herr 2023).
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