[MINT] Zwei Studien und Henrik Svensmark contra den menschengemachten Klimawandel 2019-08-07

Im Juni und Juli erschienen zwei sehr interessante Studien aus Finnland und Japan zum menschengemachten Klimawandel. Beide behandeln den häufig vernachlässigten Einfluss der Wolkenbildung auf das Klima. Nach Angaben der finnischen Ergebnisse dass der Einfluss der Wolkenbildung auf das Klima um ein vielfaches größer ist als alle anderen Faktoren. Und nach Angaben der japanischen Ergebnisse hängt die Wolkenbildung im wesentlichen von der Veränderungen des Magnetfeldes der Erde und der Sonneneinstrahlung ab und lässt sich dadurch auch theoretisch vorhersagen.

Die Studien folgern deshalb, dass das Klima hauptsächlich durch Veränderungen des Magnetfeldes der Erde und infolge dessen durch die Wolkenbildung beeinflusst wird. Damit unterlaufen die Studien dass herrschende Narrativ über den menschengemachten Klimawandel. Beide Studien sollten also nicht unbeachtet bleiben.
  1. Die finnischen Ergebnisse
  2. Die japanischen Ergebnisse
  3. Was vernachlässigt wird
  4. Fazit

Die finnischen Ergebnisse

Die finnische Studie beschäftigt sich mit dem Einfluss der Wolkenbildung auf das Klima. Die Ergebnisse der finnische Studie zeigen wie sich die lokalen Temperaturen umgekehrt proportional zur Wolkenbedeckung entwickeln und dass die Wolkenbedeckung durch die effektive Sonneneinstrahlung abhängt. Hiernach reflektiert eine dichte Wolkendecke Sonneneinstrahlung und damit die Wärmestrahlung. Der dänische Physiker Henrik Svensmark hat entsprechende Ergebnisse in der Vergangenheit mehrfach vorgelegt. [1] [2] [3]
This study provides an opportunity to rethink the impact of clouds on climate. When galactic cosmic rays increase, so do low clouds, and when cosmic rays decrease clouds do as well, so climate warming may be caused by an opposite-umbrella effect. The umbrella effect caused by galactic cosmic rays is important when thinking about current global warming as well as the warm period of the medieval era. [6]
Des Weiteren wird die Theorie des menschengemachten und auf Kohlenstoffdioxid (CO2) basierenden Klimawandels stark kritisiert. Diese Interpretation sei stark überschätzt während der Einfluss der Wolken stark unterschätzt sei. Hiernach spielt der Einfluss des vom Menschen gemachten Kohlenstoffdioxid (CO2) nur eine sehr kleine Rolle.
If we pay attention to the fact that only a small part of the increased CO2 concentration is anthropogenic, we have to recognize that the anthropogenic climate change does not exist in practice. [4,p.5]

During the last hundred years the temperature increased about 0.1°C because of carbon dioxide. The human contribution was about 0.01°C. [4,p.5]

Because the anthropogenic portion in the increased CO2 is less than 10%, we have practically no anthropogenic climate change. [4,p.6]
In der finnischen Studie wurden hierfür die globale Temperaturabweichung und die Wolkenbedeckung zwischen dem Sommer 1983 und Sommer 2008 über die Zeit aufgetragen. Hier folgt die Wolkenbedeckung jedoch der Temperatur und nicht umgekehrt. Dies steht im direkten Widerspruch zu den Schlussfolgerung und den Ergebnissen von Svensmark. Woher dieser Widerspruch kommt ist offen. [4,p.3]
The IPCC climate sensitivity is about one order of magnitude (i.e. 10 times) too high, because a strong negative feedback of the clouds is missing in climate models. If we pay attention to the fact that only a small part of the increased CO2 concentration is anthropogenic, we have to recognise that the anthropogenic climate change does not exist in practice, write Kauppinen and Malmi. [4,p.5]

Die finnischen Ergebnisse

Die japanische Studie beschäftigt sich mit dem Einfluss der Veränderungen des Magnetfeldes auf die Wolkenbildung. Die Ergebnisse zeigen wie Veränderungen des Magnetfeldes die Wolkenbildung und damit das Klima beeinflussen. Hiernach verstärkt ein schwächeres Magnetfeld die Wirkung von kosmischer und Sonneneinstrahlung auf die Erde. Und durch die kosmische und Sonneneinstrahlung dringen vermehrt Partikel in die Atmosphäre der Erde ein an denen sich die Feuchtigkeit der Luft sammelt und Wolken bildet. [7] [6]

Die Kondensation von Feuchtigkeit der Luft und Wolkenbildung durch Partikel in der Atmosphäre der Erde wurde ebenfalls von Svensmark untersucht. In der Verfahrenstechnik wird dieser Effekt zum Beispiel zur Reinigung von Gasen genutzt. Und in Laborexperimenten konnte dieser Effekt mit entsprechenden Partikeln in einer künstlichen Atmosphäre beobachtet werden. [1] [2] [3]

Hierfür wurden zum einen Sedimentschichten aus der Wüste Gobi und der ostasiatische Monsun untersucht, wobei der ostasiatische Monsun jedes Jahr aus Sibirien in Richtung Süden über China zieht. Und nach diesen Untersuchungen korrelieren die Partikel in den Sedimentschichten gefundenen wurden mit der Wolkenbildung des ostasiatische Monsun. Auch in der japanischen Studie wird die Theorie des menschengemachten und auf Kohlenstoffdioxid (CO2) basierenden Klimawandels stark kritisiert. [7] [6]
The Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) has discussed the impact of cloud cover on climate in their evaluations, but this phenomenon has never been considered in climate predictions due to the insufficient physical understanding of it. [6]

Was vernachlässigt wird

In der Debatte um den Klimawandel wird seit jeher vieles vernachlässigt. Der aktuelle Anteil an Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Erdatmosphäre beträgt etwa 400 ppm (0,04% Raumanteil). Der historische Anteil an Kohlenstoffdioxid (CO2) in der Erdatmosphäre ist umstritten, gängig ist jedoch die Annahme dass er (ca. 1880) etwa 280 ppm (0,028% Raumanteil) betrug. Neben menschengemachte gibt es auch natürliche Emissionen von Kohlenstoffdioxid (CO2), wie zum Beispiel Meere da die Löslichkeit von Gasen in Flüssigkeiten umgekehrt proportional zur Temperatur ist. Der menschengemachte Anteil ist noch heftiger umstritten.

Völlig vernachlässigt werden die äußeren Faktoren auf das Klima der Erde. Erwärmt wird die Erde durch die Sonne, ein Fusionsreaktor der tausende Male schwerer und größer ist als die Erde dessen Aktivität nicht konstant ist sondern durch die Gleißberg-Zyklen beschrieben wird. Da die Sonne ein Fusionsreaktor ist, ist jeder Versuchsaufbau bei dem die Sonne durch eine Kerze, Lampe oder ähnliches simuliert wird untauglich da die Emissionsspektren unterschiedlich sind. Dazu kommt dass der Abstand der Erde zur Sonne nicht konstant ist sondern durch die Milankovic-Zyklen beschrieben wird. Beides wird auch in den vorliegenden beiden Studien nicht berücksichtigt obwohl der Einfluss der Sonne hier von zentraler Bedeutung ist.

An diesen Unsicherheiten und Störgrößen ändert auch ein vermeintlicher wissenschaftlichen Konsens von 97% nicht. Denn die Wissenschaft ist keine Demokratie, sondern die Suche nach der Wahrheit und nicht der Meinung der Mehrheit. Diese Unsicherheiten und Störgrößen in der Debatte entweder wahr genommen oder entkräftet aber in jedem Fall adressiert werden.

Fazit

Beide Studien und die bisherigen Erkenntnisse von Svensmark stellen das herrschende Narrativ des menschengemachten Klimawandels bereits infrage. Selbst wenn man nicht bereit ist die Annahme des menschengemachten Klimawandels aufzugeben sollte man die Erkenntnisse nicht ignorieren.

Gleichzeitig ziehen beide Studien Kritik auf sich da sie nicht via Peer-Review bewertet wurden. Dies sollte jedoch weder den zentralen Thesen die so auch schon von Svensmark veröffentlicht wurden ihre Aufmerksamkeit verweigern. Mindestens Svensmark Erkenntnisse sind erwiesen und stellen das herrschende Narrativ des menschengemachten Klimawandels bereits infrage.

[1] Cosmoclimatology: a new theory emerges 2007-02-01
https://academic.oup.com/astrogeo/article/48/1/1.18/220765
[2] Strong Evidence That Svensmark’s Solar-Cosmic Ray Theory Of Climate Is Correct 2015-09-21
https://principia-scientific.org/strong-evidence-that-svensmark-s-solar-cosmic-ray-theory-of-climate-is-correct/
[3] Increased ionization supports growth of aerosols into cloud condensation nuclei 2017-12-19
https://www.nature.com/articles/s41467-017-02082-2
[4] J. KAUPPINEN AND P. MALM - NO EXPERIMENTAL EVIDENCE FOR THE SIGNIFICANT ANTHROPOGENIC CLIMATE CHANGE 2019-06-29
https://arxiv.org/abs/1907.00165
https://arxiv.org/pdf/1907.00165.pdf
[5] J. KAUPPINEN AND P. MALMI - MAJOR FEEDBACK FACTORS AND EFFECTS OF THE CLOUD COVER AND THE RELATIVE HUMIDITY ON THE CLIMATE 2018-12-30
https://arxiv.org/abs/1812.11547
https://arxiv.org/pdf/1812.11547.pdf
[6] Winter monsoons became stronger during geomagnetic reversal - Revealing the impact of cosmic rays on the Earth's climate 2019-07-03
https://www.sciencedaily.com/releases/2019/07/190703121407.htm
[7] Intensified East Asian winter monsoon during the last geomagnetic reversal transition 2019-06-28
https://www.nature.com/articles/s41598-019-45466-8

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